„Occupy World Street“ ist da!

Das Buch ist da – und nun ist auch die Leseprobe zu „Occupy World Street“ freigeschaltet (unter dem „Reiter“ Das Buch)

Wir freuen uns auf alle Reaktionen und nehmen – kleine Erinnerung – gerne Fragen entgegen, die wir Ross Jackson weiterleiten. Nächste Woche veröffentlichen wir ein Interview mit Ross Jackson.

Hier ein Video-Ausschnitt aus einer Rede von Ross Jackson, in der er über seine Ideen für eine Gaia-Weltordnung spricht:
„Stellen Sie sich eine Welt vor, in der sich alle einig sind, dass der Ressourcennutzung und dem Konsum Grenzen gesetzt werden müssen, um Überleben, langfristige Nachhaltigkeit und Respekt gegenüber kommenden Generationen zu gewährleisten.“

Heute stellen wir den Gaia-Kongress kurz vor.

Die Einrichtung des Gaia-Kongresses (GK) sieht Ross Jackson beim „Bau“ einer neuen Weltordnung als eine der wichtigsten politische Reformen an. Denn der Gaia Kongress könnte, als internationale Institution, verbindliches internationales Recht anwenden und würde die Dinge zwischen allen Gaia-Mitgleidstaaten regeln. Im Fokus stehen hier Umwelt- und Menschenrechtsthemen.

Den GK bilden gewählte Abgeordnete aller Mitgliedsstaaten. Wichtig ist, dass sich die Gaia-Staaten ihre eigene Wirtschafts- und Sozialpolitik kümmern – natürlich im Einklang mit den Gaia-Prinzipien. Einzig bei Nicht-Einhaltung von Umwelt- oder Menschenrechtsthemen (gerechte Löhne etc.) würde der GK eingreifen.

Kontrollfunktion hätte z. B. dann ein Gaia-Ressourcenausschuss: würde ein Staat mit seinen Ressourcen unverwantwortlich umgehen, sie einseitig und egoistisch nutzen, würde der GK einschreiten weil dadurch alle Menschen der Welt gefährdet werden könnten. Bis zu einem gewissen Grad geben die Staaten ihre Unabhängigkeit ab – denn Gaia hat den Auftrag, die natürlichen Ressourcen im Interesse aller Menschen zu verwalten.

„Natürlich müssen die Gründungsmitglieder des Gaia-Kongresses etliche Verfahrens- und Organisationsangelegenheiten verhandeln und in der GK-Charta festlegen; Details würden den Rahmen dieses Buches sprengen. So erfordert eine demokratische Struktur, dass es keine Vetorechte gibt. Aber was ist mit der Frage der Volksvertretung? Sollte es z. B. zwei Kammern geben, eine basierend auf der Grö ße der Mitglieder und eine unabhängig von der Grö ße? Oder vielleicht eine einzige Kammer mit unterschiedlicher Gewichtung der Stimmen? Wie viele Abgeordnete sollte jeder Mitgliedstaat haben? Welche Voraussetzungen gibt es für die Verabschiedung neuer Gesetze? Welche Strafen werden bei Zuwiderhandlungen verhängt? Es gibt viel zu diskutieren.“

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